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Lage

  • ,
  • geo:48.254341,16.359673

Periode oder Jahr

  • 100 / 370

Klassifikation

  • Wachturm
  • Nicht sichtbar

Wachturm Sankt Jakob, Heiligenstadt

data access 13376

Im Langhaus der Kirche St. Jakob stieß man auf einen zweiphasigen Bau. Gestempelte Ziegel der in Vindobona stationierten Legio X Gemina und der spätantiken norischen Ripenses (sog. OFARN-Gruppe) legen eine militärischen Nutzung nahe. Der Ausgräber nimmt einen Vorratsbau (Horreum) an, allgemein wird ein Wachtturm angenommen der an der Limesstraße , auf einer Anhöhe mit Weitsicht über die Donau und nach Vindobona, stand. Bau I: Das N-S orientierte Gebäude hatte eine Größe von 10,5 x 5,5 m. Die gemörtelten, aus Bruchsteinen in Opus spicatum ausgeführten, bis 85 cm starken Mauern waren an der Außenseite durch Stützpfeiler armiert. Der Eingang lag im Westen.

Sankt Jakob, Heiligenstadt

Nahegelegene Fundstellen

Verwendung und Wiederverwendung

Mitwirkende: Erstellt von Johan Åhlfeldt (2013-02-17) , zuletzt bearbeitet von Veleius (2020-03-31), mit möglichen Beiträgen von anderen. CC BY-SA 4.0, metadata CC-0.
Permanente URL: https://vici.org/vici/13376
Data downloads: KML, RDF
Vorgeschlagene Zitierweise: Åhlfeldt, J. und Veleius, Wachturm Sankt Jakob, Heiligenstadt. https://vici.org/vici/13376, abgerufen am 2026-10-28.