Im Langhaus der Kirche St. Jakob stieß man auf einen zweiphasigen Bau. Gestempelte Ziegel der in Vindobona stationierten Legio X Gemina und der spätantiken norischen Ripenses (sog. OFARN-Gruppe) legen eine militärischen Nutzung nahe. Der Ausgräber nimmt einen Vorratsbau (Horreum) an, allgemein wird ein Wachtturm angenommen der an der Limesstraße , auf einer Anhöhe mit Weitsicht über die Donau und nach Vindobona, stand. Bau I: Das N-S orientierte Gebäude hatte eine Größe von 10,5 x 5,5 m. Die gemörtelten, aus Bruchsteinen in Opus spicatum ausgeführten, bis 85 cm starken Mauern waren an der Außenseite durch Stützpfeiler armiert. Der Eingang lag im Westen.
Wachturm Sankt Jakob, Heiligenstadt
Sankt Jakob, Heiligenstadt
Nahegelegene Fundstellen
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St. Jakob, Heiligenstadt
St. Jakob, Heiligenstadt -
Wachturm Oberdöbling, Wien
Befestigung am oberpannonischen Limes. -
Mithrasaltar Sievering
Weihealtar für Mithras -
Amphitheater
Amphitheater